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Kaufhold Bau: Bauen im Bestand zwischen Sanierung, Erhaltung und Neubau

Das Firmenporträt ordnet Kaufhold Bau, seine Entwicklung, Standorte und Leistungen zwischen Bauen im Bestand, Sanierung, Bauwerkserhaltung und Neubau ein.

Immobilien Heute Redaktion 9 Min. Lesezeit
Kaufhold Bau: Bauen im Bestand zwischen Sanierung, Erhaltung und Neubau

Bestandsimmobilien stellen Eigentümer, Projektentwickler und Verantwortliche in der Immobilienwirtschaft vor andere Aufgaben als Neubauten. Vorhandene Bausubstanz muss bewertet, technisch angepasst und häufig unter besonderen Vorgaben weiterentwickelt werden etwa bei Nutzungsänderungen oder unter den Auflagen des Denkmalschutzes. Für professionelle Auftraggeber ist deshalb entscheidend, Bauunternehmen zu finden, die diese Anforderungen nicht nur kennen, sondern als Kern ihrer Tätigkeit begreifen. Ein Beispiel dafür ist Kaufhold Bau, ein Unternehmen mit Standorten in Bayern und Thüringen, dessen Leistungsspektrum von der Bauwerkssanierung bis zum Neubau reicht.

Bauen im Bestand verlangt mehr als eine reine Modernisierung

Wer mit Bestandsimmobilien arbeitet, weiß: Sanierung ist kein Synonym für Modernisierung. Zwischen der optischen Aufwertung einer Fassade, der Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden, statischen Veränderungen und der Umstellung eines Gebäudes auf eine neue Nutzung liegen oft unterschiedliche Planungswelten. Hinzu kommt, dass Bestandsbauten regelmäßig Überraschungen bereithalten von unklarer Bausubstanz bis zu historischen Befunden.

Für die Immobilienwirtschaft ergibt sich daraus eine praktische Konsequenz: Bei der Vergabe von Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten zählt weniger das Versprechen einer schnellen Umsetzung als die nachweisbare Erfahrung mit vergleichbaren Aufgaben. Das gilt auch für Bereiche wie Maler- und Sanierungsarbeiten bei Bestandsimmobilien, die eng mit der laufenden Bewirtschaftung verzahnt sind. Auftraggeber sollten prüfen, ob ein Bauunternehmen die einschlägigen Felder Bauwerkssanierung, Erhaltung, Rekonstruktion und gegebenenfalls Denkmalschutz tatsächlich als Schwerpunkt führt. Nach Angaben auf der Unternehmenswebsite führt Kaufhold Bau genau diese Schwerpunkte in seinem Leistungsprofil.

Kaufhold Bau: Entwicklung mit zwei regionalen Ankern

Die Unternehmensgeschichte beginnt nach eigenen Angaben im Oktober 2000 mit der Gründung des Bauunternehmens Mario Kaufhold. Bereits im Dezember 2001 folgte demnach die Gründung der Kaufhold Bau GmbH. Die Anfangsjahre waren nach Darstellung des Unternehmens von der Umsetzung zahlreicher Projekte und dem Aufbau fester Strukturen geprägt darunter der Erwerb eines Firmensitzes in Emmering bei München.

Im März 2009 wurde nach Unternehmensangaben die Kaufhold Bau München GmbH gegründet, zunächst mit Sitz in München; 2011 erfolgte der Umzug nach Emmering. Ab 2013 nahm das Unternehmen seine Bautätigkeit in Thüringen auf. Ein weiterer Entwicklungsschritt folgte 2016 mit dem Erwerb der Schramm Bau GmbH und der gleichzeitigen Verlagerung der Verwaltung nach Kirchworbis im Eichsfeld. Bis 2018 wurden nach Unternehmensangaben mehr als 5000 Projekte abgeschlossen.

Nach eigenen Angaben blickte Kaufhold Bau am 1. Oktober 2025 auf 25 Jahre Firmengeschichte zurück auch regional berichtet. Für Auftraggeber ist eine solche Kontinuität vor allem deshalb relevant, weil Bauen im Bestand stark von Erfahrungswissen lebt: Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Gebäudetypen kann die Grundlage für eine realistische Projektbewertung bilden.

Leistungsfelder zwischen Sanierung und Neubau

Das Leistungsspektrum von Kaufhold Bau deckt nach den Angaben auf der Unternehmenswebsite das Bauen im Bestand ebenso ab wie den Neubau. Zu den Hauptarbeitsbereichen zählt das Unternehmen die Altbausanierung sowie die Rekonstruktion von Wohn- und Geschäftsgebäuden einschließlich der kompletten Ausführung von der Planungsphase bis zur Schlüsselübergabe. Eigentümer und Projektverantwortliche, die einen Partner für Haussanierung in München suchen, finden im Leistungsprofil des Unternehmens ein entsprechendes Angebot.

Neben den Sanierungsarbeiten nennt das Unternehmen die Bauwerkserhaltung als eigenes Leistungsfeld. Dazu gehören nach Unternehmensangaben die optische und fachliche Aufwertung von Gebäuden, die Regulierung beziehungsweise Beseitigung von Feuchtigkeit, statische Veränderungen, anforderungsgerechte Nutzungsänderungen sowie die zeitgemäße Sanierung nach historischem Vorbild. Diese Angaben ordnen auch den Bezug zum Denkmalschutz ein, den Kaufhold Bau auf seiner Leistungsseite als Erfahrungsbereich nennt.

Ergänzend bietet das Unternehmen den Neubau von Wohn- und Geschäftshäusern sowie die Errichtung von Industrie- und Gewerbebauten an. Das Leistungsspektrum umfasst dabei sämtliche Hoch- und Tiefbaugewerke sowie die Ausführung und Überwachung aller Ausbaugewerke. Für professionelle Auftraggeber ist damit vor allem die Frage relevant, welche Leistungen im konkreten Projekt tatsächlich übernommen werden und wo weitere Fachplaner eingebunden werden müssen.

Speziallösungen für bestehende Gebäudestrukturen

Ein konkretes technisches Angebot betrifft nach Angaben der Unternehmenswebsite die Sanierung von Bestandsdecken. Kaufhold Bau nennt in diesem Zusammenhang den Einbau von Holzbetonverbunddecken als besondere Arbeit.

Holzbetonverbunddecken verbinden eine Holzkonstruktion mit einer Betonschicht. Ob dieses System für ein Bestandsgebäude geeignet ist, hängt von der vorhandenen Konstruktion, der geplanten Nutzung und den statischen Anforderungen ab. Gerade bei Altbauten sollten deshalb zunächst die Deckenkonstruktion, der bauliche Zustand und die erforderlichen Nachweise geprüft werden. Die Erwähnung dieser Lösung im Leistungsprofil zeigt, dass bei der Beurteilung eines Anbieters nicht nur die allgemeine Bezeichnung „Sanierung“, sondern auch konkrete technische Aufgaben betrachtet werden sollten.

Was professionelle Auftraggeber vor der Zusammenarbeit klären sollten

Unabhängig vom jeweiligen Anbieter empfiehlt sich für Unternehmen der Immobilienwirtschaft eine strukturierte Prüfung, bevor Sanierungs- oder Neubauaufträge vergeben werden. Folgende Punkte dienen als Leitfragen:

  • Aufgabenabgrenzung: Ist klar definiert, ob es um reine Modernisierung, umfassende Sanierung, Bauwerkserhaltung oder eine Nutzungsänderung geht?
  • Gewerke und Leistungsumfang: Deckt der Bauleistungspartner alle benötigten Gewerke ab, oder müssen weitere Auftragnehmer koordiniert werden?
  • Bestandssituation: Liegen belastbare Angaben zur Bausubstanz vor, etwa zu Deckenkonstruktionen, Feuchteeintrag oder Statik?
  • Genehmigungen und Auflagen: Bei denkmalgeschützten Objekten oder Nutzungsänderungen sollte früh geklärt werden, wer die Abstimmung mit Behörden übernimmt.
  • Referenzen und regionale Verfügbarkeit: Nachvollziehbare Projekterfahrung und feste Ansprechpartner in der Region können die Zusammenarbeit erleichtern.

Für Aufgaben im süddeutschen Raum oder im Eichsfeld kann Kaufhold Bau aufgrund der genannten Leistungsfelder ein möglicher Gesprächspartner sein die Entscheidung sollte jedoch immer auf Basis der konkreten Projektanforderung und eines transparenten Angebotsvergleichs fallen.

Ein Bauunternehmen mit regionaler Präsenz in Bayern und Thüringen

Kaufhold Bau ist heute an zwei Standorten vertreten: Die Kaufhold Bau München GmbH sitzt in Emmering im westlichen Umland von München, die Kaufhold Bau GmbH in Kirchworbis im Eichsfeld in Thüringen. Diese doppelte regionale Präsenz bildet auch die Unternehmensgeschichte ab die Wurzeln liegen in Bayern, die Bautätigkeit in Thüringen wurde später aufgebaut und durch den Erwerb eines ortsansässigen Bauunternehmens ergänzt.

Für die Immobilienwirtschaft kann regionale Nähe bei Bestandsprojekten eine praktische Rolle spielen, etwa wenn Ortskenntnis oder Abstimmungen vor Ort gefragt sind. Sie ersetzt jedoch nicht die Prüfung des konkreten Leistungsumfangs, der Referenzen und der Verantwortlichkeiten im Projekt. Kaufhold Bau steht damit beispielhaft für eine Entwicklung, die viele mittelständische Bauunternehmen kennzeichnet: Aus einem Schwerpunkt im Bauen im Bestand entsteht über Jahre ein breiteres Angebot – von Sanierung und Erhaltung historisch geprägter Gebäude bis zum Neubau für Wohnen, Gewerbe und Industrie.

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