Baugeschäft Wimmer: Warum kurze Wege und persönliche Verantwortung beim Bauen zählen
Das Firmenporträt stellt Wimmer Bau am Samerberg, seine Geschäftsführung und das Leistungsprofil von Neubau bis Altbausanierung vor.

Ein Haus kann noch so sorgfältig geplant sein ob am Ende alles zusammenpasst, entscheidet sich häufig auf der Baustelle. Dort müssen Gewerke ineinandergreifen, unerwartete Schwierigkeiten gelöst und zahlreiche Details abgestimmt werden. Genau an dieser Stelle setzt das Baugeschäft Wimmer aus dem oberbayerischen Samerberg an. Der Familienbetrieb begleitet Bauvorhaben im Landkreis Rosenheim und darüber hinaus, vom Fundament bis zum Innenausbau. Eine Besonderheit: Die Geschäftsführung arbeitet selbst auf den Baustellen mit. Dahinter steht ein Verständnis von Bauhandwerk, das über die reine Ausführung einzelner Arbeiten hinausgeht.
Ein Familienbetrieb, bei dem die Geschäftsführung mit anpackt
Die Geschichte des Baugeschäfts Wimmer reicht bis ins Jahr 1972 zurück. Heute wird das Unternehmen in zweiter Generation von Birgit und Volker Wimmer geführt. Beide bringen eigene handwerkliche Qualifikationen mit und sind eng in das Tagesgeschäft eingebunden.
Birgit Wimmer ist Maurermeisterin und engagiert sich darüber hinaus in der Vorstandschaft sowie im Prüfungsausschuss der Bauinnung für Maurergesellen. Ihr Mann Volker ist ausgebildeter Maurer, Polier und Elektriker. Damit vereint die Geschäftsführung unterschiedliche fachliche Perspektiven, die gerade bei komplexeren Bauvorhaben von Bedeutung sind.
Was unterscheidet diese Aufstellung vom klassischen Modell, bei dem die Geschäftsleitung überwiegend vom Büro aus arbeitet? Vor allem die Nähe zum tatsächlichen Baugeschehen. Nach eigenen Angaben ist bei Wimmer stets einer der beiden Geschäftsführer auf der Baustelle im Einsatz. Entscheidungen können dadurch direkt mit den ausführenden Mitarbeitern besprochen werden, während Fragen zum Bauablauf einen festen Ansprechpartner haben.
Seinen Anspruch als kompetenter Baupartner in Rosenheim verbindet das Unternehmen entsprechend mit persönlicher Betreuung und einer engen Abstimmung während der Bauphase. Hinzu kommt ein Team aus ausgebildeten Facharbeitern, auf deren handwerkliche Qualifikation der Betrieb besonderen Wert legt.
Vom Fundament bis zum Rohbau: Die entscheidenden Arbeiten beginnen früh
Wer an den Bau eines Eigenheims denkt, hat meist zuerst den Grundriss oder die spätere Fassade vor Augen. Die technisch anspruchsvollen Entscheidungen liegen jedoch häufig unterhalb der sichtbaren Wohnräume.
Beim Fundament und Kellerbau zeigt sich, wie wichtig ein durchdachter Aufbau ist. Eine unzureichende Abdichtung kann Feuchteschäden verursachen, ungünstig ausgeführte Übergänge zwischen Bauteilen können Wärmeverluste begünstigen. Solche Probleme lassen sich später zwar häufig beheben, allerdings meist mit deutlich höherem Aufwand als während der ursprünglichen Bauphase.
Fundamente und Keller gehören deshalb zu den zentralen Tätigkeitsfeldern des Baugeschäfts Wimmer. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Erd- und Baggerarbeiten, Drainagen, Abdichtungen und Wärmedämmungen. Auch Kanalisierungsarbeiten und die Sicherung angrenzender Gebäude werden angeboten.
Dabei betrachtet der Betrieb die einzelnen Bauteile im Zusammenhang mit dem gesamten Haus. Das betrifft beispielsweise die Frage, wie ein Keller gedämmt werden sollte, damit sich Energieverluste reduzieren lassen. Die spätere Nutzung spielt ebenfalls eine Rolle: Ein beheizter Hobbyraum stellt andere Anforderungen als ein unbeheizter Lagerkeller.
Diese Herangehensweise setzt sich beim Rohbau fort. Ein geordneter Bauablauf, saubere Baustellen und die Koordination der einzelnen Arbeitsschritte zählen zu den ausdrücklich formulierten Ansprüchen des Unternehmens.
Schlüsselfertiges Bauen mit regionalen Handwerksbetrieben
Ein Bauvorhaben verlangt beträchtlichen organisatorischen Aufwand. Neben der eigentlichen Bauausführung müssen Planungen abgestimmt, Angebote eingeholt und unterschiedliche Handwerksbetriebe koordiniert werden. Besonders bei schlüsselfertigen Projekten ist deshalb entscheidend, wie diese Aufgaben verteilt sind.
Wimmer bietet hierfür ein Konzept an, das bereits in der Planungsphase beginnt. Zunächst wird ein Raumprogramm erstellt, in dem die Anforderungen an das künftige Gebäude festgehalten werden. Auch der finanzielle Rahmen wird gemeinsam mit den Auftraggebern besprochen. Anschließend folgen die Zusammenstellung der Ausschreibungsunterlagen und die Auswertung eingehender Angebote.
Für die Planzeichnungen arbeitet das Unternehmen mit einem baubiologisch orientierten Planungsbüro zusammen, das sich auch um die Baugenehmigung kümmert und auf Wunsch die Baubetreuung übernimmt. Bei der handwerklichen Umsetzung greift Wimmer auf Betriebe aus der Region Rosenheim und dem Inntal zurück.
Das regionale Netzwerk ist ein wichtiger Bestandteil dieses Konzepts. Zu den vom Unternehmen genannten Partnern gehören Baustoffhändler sowie Fachbetriebe für Fenster, Türen und weitere Ausbauarbeiten.
Für Bauherren bietet eine solche Zusammenarbeit die Möglichkeit, verschiedene Leistungen innerhalb eines abgestimmten Gesamtablaufs zu organisieren. Wie bei jedem schlüsselfertigen Bauvorhaben bleibt allerdings wichtig, den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang genau zu prüfen. Gerade bei Innenausstattung, Außenanlagen und zusätzlichen Ausstattungswünschen sollte frühzeitig feststehen, was im Angebot enthalten ist.
Altbausanierung: Erst den Bestand verstehen, dann modernisieren
Bei einem Neubau lassen sich viele technische Entscheidungen bereits auf dem Papier treffen. Ein älteres Gebäude bringt dagegen seine eigene Geschichte mit und manchmal auch Schäden, die erst bei genauerer Untersuchung sichtbar werden.
Das Baugeschäft Wimmer legt bei Altbausanierungen deshalb besonderen Wert auf die Bestandsaufnahme. Bevor Maßnahmen festgelegt werden, soll geklärt werden, in welchem Zustand sich das Gebäude befindet und welche Arbeiten tatsächlich erforderlich sind.
Ein typisches Beispiel ist eine ältere Fassade. Hohe Wärmeverluste können eine energetische Sanierung sinnvoll machen. Sind allerdings Feuchtigkeit oder Risse im Mauerwerk vorhanden, müssen deren Ursachen bei der Planung berücksichtigt werden. Eine neue Dämmschicht allein löst solche Probleme nicht.
Auch Fenster, Dachstuhl, Heizungsanlage und technische Installationen gehören zu den Bereichen, die Wimmer bei der Sanierungsplanung betrachtet. Daraus ergibt sich ein breites Tätigkeitsfeld, das von gezielten Modernisierungen bis zu umfangreicheren Eingriffen in die bestehende Bausubstanz reicht.
Interessant ist dabei die Verbindung zwischen energetischen und baulichen Fragen. Eine zeitgemäße Wärmedämmung muss zu den vorhandenen Bauteilen passen. Ebenso sollten Eingriffe in die Gebäudetechnik mit den geplanten Umbauten abgestimmt werden. Das gilt besonders für ältere Häuser, deren Konstruktion sich deutlich von heutigen Neubauten unterscheiden kann.
Bauprojekte zwischen funktionaler Konstruktion und moderner Gestaltung
Wie vielfältig die Arbeit des Unternehmens ausfällt, zeigen dokumentierte Projekte im Raum Rosenheim. Dazu gehört beispielsweise ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, das Wimmer in einem Projektbeitrag aus dem Jahr 2019 vorstellt. Ein weiterer Beitrag aus demselben Jahr zeigt den Bau eines Mehrfamilienhauses mit großzügig geschnittenen Wohnungen.
Solche Vorhaben stellen andere Anforderungen als ein klassisches Einfamilienhaus. Bei einem Gebäude mit Tiefgarage müssen beispielsweise die unterirdischen Bauteile, die Zufahrt und die darüberliegenden Gebäudebereiche aufeinander abgestimmt werden. Hinzu kommen die Anforderungen, die sich aus der Nutzung durch mehrere Parteien ergeben.
Dass sich der Betrieb auch mit gestalterischen Entwicklungen beschäftigt, zeigen seine Arbeiten mit geschliffenen Beton- und Estrichböden. Auf der Unternehmenswebsite werden entsprechende Ausführungen aus Kundenprojekten vorgestellt, ebenso Sichtbetonflächen als Gestaltungselement im Wohnbereich.
Beton übernimmt in solchen Räumen eine doppelte Rolle: Er kann konstruktiver Baustoff sein und gleichzeitig das Erscheinungsbild prägen. Besonders in Verbindung mit Holz entstehen Oberflächen, bei denen bewusst unterschiedliche Materialien aufeinandertreffen. Die gestalterischen Möglichkeiten hängen dabei wesentlich von der handwerklichen Ausführung ab.
Ergänzt wird das Angebot durch Leistungen wie Innenausbau, Fassadendämmung, Abbrucharbeiten und Poolbau. Der Betrieb deckt damit unterschiedliche Phasen eines Bauprojekts ab und ist ebenso bei späteren Veränderungen am Gebäude tätig.
Handwerkliche Erfahrung als Grundlage für neue Aufgaben
Mehr als fünf Jahrzehnte Firmengeschichte sind für einen regionalen Handwerksbetrieb eine beachtliche Zeitspanne. Beim Baugeschäft Wimmer trifft diese Erfahrung auf eine Unternehmensführung, die weiterhin eng mit der praktischen Arbeit verbunden ist.
Auch das Engagement von Birgit Wimmer in der Bauinnung passt zu diesem Selbstverständnis. Die Mitarbeit in der Gesellenprüfung und der Innungsarbeit trägt dazu bei, handwerkliche Ausbildungsstandards zu sichern und fachliches Wissen an die nächste Generation weiterzugeben.
Für die Auftraggeber zeigt sich die Ausrichtung des Betriebs vor allem im persönlichen Kontakt und in der Verbindung verschiedener Bauleistungen. Ob ein neues Wohnhaus entsteht, ein Keller saniert oder ein Bestandsgebäude modernisiert wird: Die Geschäftsführung bleibt nach eigenen Angaben unmittelbar in die Bauausführung eingebunden.
Gerade darin liegt das prägende Merkmal des Baugeschäfts Wimmer. Der Betrieb setzt auf überschaubare Entscheidungswege, qualifizierte Mitarbeiter und gewachsene Beziehungen zu regionalen Fachbetrieben. Eine Arbeitsweise, die zu einem Familienunternehmen passt, dessen Geschäftsführer das Handwerk selbst von Grund auf gelernt haben.
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