immocloud im Test: Tarife, Kosten und wofür sich die Software eignet
immocloud Kosten im Überblick: Alle Tarife, Preisstaffeln und Funktionen im unabhängigen Test – inklusive Eignung, Schwächen und Vergleich mit Objego und Immoware24.

Was immocloud kostet, lässt sich in einem Satz beantworten: Der Einstieg beginnt bei 9,99 Euro netto pro Monat für bis zu fünf Einheiten. Dahinter steht eine Tarifstruktur mit vier Stufen, die sich an der Zahl der verwalteten Einheiten orientiert. Dieser Test bildet alle Tarife vollständig ab (Stand Juli 2026), ordnet den Funktionsumfang ein und benennt, für wen die Hausverwaltungssoftware passt – und für wen nicht.
immocloud kosten: Die Tarife auf einen Blick
- Die Preise starten bei 9,99 Euro pro Monat (Starter, bis 5 Einheiten, 12 Monate Laufzeit); alle Preise verstehen sich netto zzgl. 19 % MwSt.
- Vier Tarife – Starter, Manager, Investor und Tycoon – staffeln sich nach Einheitenzahl; für Bestände mit mehr als 50 Einheiten gibt es keinen öffentlich ausgewiesenen Festpreis.
- Die kostenlose Testphase läuft 45 Tage und kommt ohne Hinterlegung von Zahlungsdaten aus.
- Die Kündigungsfrist beträgt zwei Wochen zum Laufzeitende; ohne Kündigung verlängert sich der Vertrag automatisch um die ursprüngliche Laufzeit.
- immocloud eignet sich für Selbstverwalter und kleine bis mittlere Verwaltungen, weniger für Großverwaltungen mit ERP-Anforderungen.
Was kostet immocloud? Die Tarifstruktur im Detail (Stand Juli 2026)
immocloud berechnet seine Preise nicht pro Einheit, sondern als monatliche Pauschale je Tarifstufe. Innerhalb einer Staffel bleibt der Preis gleich: Der Starter-Tarif kostet 9,99 Euro, unabhängig davon, ob Sie eine oder fünf Einheiten verwalten. Wer sich für zwölf statt drei Monate Laufzeit entscheidet, zahlt in jeder Stufe weniger.
| Tarif | Einheiten | Preis pro Monat (12 Monate Laufzeit) | Preis pro Monat (3 Monate Laufzeit) |
|---|---|---|---|
| Starter | bis 5 | 9,99 € | 10,99 € |
| Manager | bis 15 | 15,99 € | 17,99 € |
| Manager | bis 30 | 25,99 € | 29,99 € |
| Investor | bis 50 | 39,99 € | 44,99 € |
| Tycoon | ab 50 | Preis auf Anfrage |
Alle Preise netto zzgl. 19 % MwSt., Stand Juli 2026.
Für Bestände oberhalb von 50 Einheiten nennt immocloud keine Festpreise. Nach Anbieterangaben staffelt sich der Tycoon-Tarif in weiteren Stufen; die konkreten Konditionen werden jedoch nicht öffentlich ausgewiesen und sind direkt beim Vertrieb zu erfragen. Das Magazin heise online nennt in einem Test Beispielkosten von 69,99 Euro monatlich für 100 Einheiten – eine externe Einschätzung, die immocloud selbst nicht öffentlich bestätigt.
Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an. Zusatzkosten entstehen nur für den Versand von Briefpost und für digitale Mietverträge; SMS-Nachrichten können ausschließlich ausgehend versendet werden. Die Gebühren sind nach Anbieterangabe steuerlich absetzbar. Eine Umlage auf die Mieter ist dagegen nicht zulässig: Verwaltungskosten zählen nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrKV nicht zu den umlagefähigen Betriebskosten, wie das immocloud-Helpcenter erläutert.
Vor dem Abschluss lässt sich die Software 45 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten zu hinterlegen; wer danach einen Tarif wählt, übernimmt das Testkonto samt Daten als produktives Konto.
Inhaltlich liegt der Fokus klar auf der Mietverwaltung. Eine einfache Abrechnung auf WEG-Basis ist möglich; einen eigenen WEG-Tarif oder ein ausgewiesenes WEG-Funktionspaket gibt es jedoch nicht.
Infografik: Die immocloud-Tarife im Überblick (Stand Juli 2026)

Funktionsumfang: Was immocloud kann
Der Funktionsumfang deckt die laufende Verwaltung von Mietobjekten ab – von der Buchung bis zur Abrechnung. Im Einzelnen enthalten:
- Objekt- und Mieterverwaltung inklusive automatischer Mietbuchung
- Finanzmanagement mit Bankkontoanbindung, damit Zahlungseingänge direkt zugeordnet werden
- Nebenkostenabrechnung, laut Anbieter in fünf Minuten versandfertig
- Dokumentenmanagement mit unbegrenztem Speicherplatz
- Berichte-Center mit EÜR, Anlage V und DATEV-Export für den Steuerberater
- Mieterportal für Dokumente und Kommunikation (ab dem Manager-Tarif)
- Zähler- und Vorgangsmanagement
- Mobile App für iOS und Android, etwa für Zählerstände und Übergabeprotokolle vor Ort
- Digitaler Nachrichtenversand per E-Mail, SMS (nur ausgehend) oder Briefpost
- KI-gestützte Belegerfassung
- Mehrere Benutzer ab dem Investor-Tarif, unbegrenzt ab 50 Einheiten
Die Daten liegen nach Anbieterangabe in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland, AES-256-verschlüsselt und DSGVO-konform. Nach eigenen Angaben vertrauen mehr als 18.000 Vermieter auf immocloud, darunter neben privaten Selbstverwaltern auch kleinere Hausverwaltungen.

Für wen sich immocloud eignet
immocloud richtet sich an Eigentümer und Verwalter, die ihren Wohnungsbestand ohne separates Buchhaltungssystem digital verwalten wollen. Konkret passt das Angebot zu:
- Selbstverwalter mit mehreren Mieteinheiten, die Mieteingänge, Abrechnungen und Dokumente an einem Ort bündeln wollen
- kleine und mittlere Hausverwaltungen mit bis zu rund 50 Einheiten, für die der Manager- oder Investor-Tarif kalkulierbar bleibt
- Family Offices mit überschaubarem Wohnbestand, die Berichte und Belege zentral vorhalten müssen
- Vermieter ohne eigene Buchhaltungssoftware, die EÜR oder Anlage V direkt aus der Verwaltung heraus vorbereiten möchten
Entscheidend ist, dass sich die Prozesse standardisieren lassen: Wer Mietverträge, Abrechnungen und Zahlungsläufe in gängigen Mustern abbildet, profitiert am stärksten von der Automatisierung.
Wo immocloud an Grenzen stößt
Für wen die Software nicht gedacht ist
Großverwaltungen mit mehreren hundert oder tausend Einheiten und durchgängigen ERP-Anforderungen greifen in der Regel zu CAFM-Software oder anderen ERP-Systemen. Dasselbe gilt für zwei weitere Fälle: Komplexe Gewerbemietverträge mit individuellen Klauseln und Sonderregelungen lassen sich nur eingeschränkt abbilden, und Verwaltungen mit eigener, über den DATEV-Export hinausgehender Buchhaltungslogik finden keinen vollwertigen Ersatz für ihr Rechnungswesen. Auch wer eine vollumfängliche WEG-Verwaltung samt Eigentümerversammlungen sucht, ist bei ERP-nahen Anbietern besser aufgehoben.
Schwächen im Alltag
Der Preis steigt mit jeder Einheit spürbar: Wer von fünf auf sechs Einheiten wächst, zahlt statt 9,99 Euro sofort 15,99 Euro – ein Sprung von rund 60 Prozent für eine einzige zusätzliche Wohnung. Gegenüber klassischen ERP-Systemen bleiben Funktionslücken, etwa bei der WEG-Verwaltung und individuellen Buchungsworkflows. Die Buchhaltungsfunktionen erfordern Einarbeitung, insbesondere ohne buchhalterische Vorkenntnisse. Als reine Cloud-Lösung setzt immocloud eine stabile Internetverbindung voraus; eine Offline-Nutzung ist nicht vorgesehen.
immocloud im Preisvergleich mit Objego und Immoware24
Zwei Anbieter helfen bei der Einordnung der Kosten von immocloud. Objego verfolgt ein Freemium-Modell: Der Starter-Tarif ist laut Preisübersicht dauerhaft kostenlos, gilt für unbegrenzt viele Einheiten und deckt Basisfunktionen wie Mieteingangskontrolle, Zählerstandserfassung und Dokumentenmanagement ab; kostenpflichtige Pakete beginnen bei 7,95 Euro monatlich. immocloud bietet demgegenüber keine dauerhaft kostenlose Stufe – nach der 45-tägigen Testphase wird es grundsätzlich kostenpflichtig. Immoware24 positioniert sich am anderen Ende: Die Preise werden nach Angaben auf der Anbieterseite modular und individuell kalkuliert, eine öffentliche Preisliste existiert nicht. Das System richtet sich an professionelle Hausverwaltungen und Banken – nach eigenen Angaben nutzen über 4.000 Kunden die Plattform – und deckt Miet-, WEG- und Sondereigentumsverwaltung ab. immocloud liegt preislich zwischen diesen Polen: transparenter und günstiger im Einstieg als ERP-nahe Systeme, aber ohne Gratisstufe wie bei Objego. Wer wenige Einheiten mit Basisfunktionen verwaltet, fährt mit dem kostenlosen Angebot günstiger; wer Mieterportal, Bankanbindung und DATEV-Export in einem Paket sucht, erhält bei immocloud eine klar kalkulierbare Pauschale.
Fazit: Lohnt sich immocloud?
immocloud liefert eine transparent kalkulierbare Verwaltungssoftware für Wohnungsbestände bis etwa 50 Einheiten. Die Stärke liegt in der Verzahnung von Buchhaltung, Abrechnung und Mieterkommunikation zu einem Festpreis, die Schwäche in den Preissprüngen zwischen den Staffeln und den Grenzen bei WEG- und ERP-Anforderungen. Ob sich der Abschluss lohnt, hängt daher weniger vom Preis als vom eigenen Bestand und den eigenen Prozessen ab. Die 45-tägige Testphase ohne Zahlungsdaten erlaubt es, genau das mit eigenen Daten zu prüfen, bevor Kosten entstehen.
Häufig gestellte Fragen zu immocloud Kosten
Was kostet immocloud pro Einheit?
immocloud berechnet keinen Preis pro Einheit, sondern eine monatliche Pauschale je Tarifstufe. Der Starter-Tarif kostet 9,99 Euro monatlich für bis zu 5 Einheiten, der Manager-Tarif 15,99 Euro für bis zu 15 beziehungsweise 25,99 Euro für bis zu 30 Einheiten, der Investor-Tarif 39,99 Euro für bis zu 50 Einheiten (jeweils bei 12 Monaten Laufzeit, netto zzgl. 19 % MwSt.). Für mehr als 50 Einheiten gilt der Tycoon-Tarif mit individuellem Preis auf Anfrage.
Gibt es eine kostenlose Version von immocloud?
Eine dauerhaft kostenlose Version bietet immocloud nicht. Interessenten können die Software 45 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten zu hinterlegen. Nach Ablauf der Testphase wird ein gewählter Tarif kostenpflichtig; das Testkonto wird dann mit den bestehenden Daten zum produktiven Konto.
Ist ein Wechsel zu immocloud mit Datenimport möglich?
immocloud richtet sich unter anderem an Nutzer, die von Excel-Listen oder anderen Verwaltungslösungen wechseln möchten. Ob und in welchem Umfang sich bestehende Daten aus einer anderen Software importieren lassen, ist nicht pauschal öffentlich dokumentiert und sollte vor dem Wechsel direkt mit dem Support von immocloud geklärt werden.
Welche Kündigungsfristen gelten bei immocloud?
Verträge laufen je nach Wahl 3 oder 12 Monate und verlängern sich automatisch um denselben Zeitraum, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Wochen zum Ende der jeweiligen Laufzeit.
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